Diwaka Safaris
Reisetipps
Useful safari planning advice, destination ideas, travel seasons, and practical tips for East Africa.
Reisetipps
Kenia, Heimat endloser, von Tieren bevölkerter Ebenen, Tierdokumentationen, der Großen Tierwanderung, sanfter Hügel und üppiger Berge sowie einer atemberaubenden Küste, ist wie geschaffen für Safaris. Doch was verbirgt sich hinter diesen Kulissen wie im Film „Der König der Löwen“? Was unternimmt man, wenn man mit kleinem Budget reist, und wo findet man die schönsten Safari-Ziele? Lesen Sie weiter für unsere besten Kenia-Reisetipps zur Planung Ihrer Safari.
Sollte ich ans Autofahren denken?
Autofahren in Kenia ist nichts für schwache Nerven. Die Straßen können holprig und ziemlich staubig sein, aber es ist eine hervorragende Möglichkeit, das Land zu erkunden – und macht riesigen Spaß. Für Gruppen ab drei Personen ist es wahrscheinlich auch eine gute Option, um Geld zu sparen. Probieren Sie doch mal eine Kombination aus Naivasha, der Masai Mara, einem kurzen Zwischenstopp in Nairobi und anschließend Amboseli. Wenn Sie wenig Zeit haben, ist Fliegen wahrscheinlich die bequemste Reisemöglichkeit.
Und wie sieht es mit Flügen aus?
Wie in den meisten afrikanischen Ländern sind Inlandsflüge mit kleinen Kleinflugzeugen die mit Abstand bequemste Art zu reisen, können aber teuer sein. Ein guter Reisetipp für Kenia: Halten Sie sich an die gängigen Routen – „Naturschutz & Kultur in Kenia“ und „Kenias weniger befahrene Straßen“ sind gute Beispiele. Flüge sind aufeinander abgestimmt, daher wird es umso teurer, je mehr Sie die Reiserouten variieren. Fly540 und JamboJet sind zwei Billigfluggesellschaften, die sich für eine Kenia-Rundreise als nützlich erweisen könnten.
Hab keine Angst vor der Masai Mara
Kenias berühmtestes Wildreservat, die Masai Mara, erhält viel Aufmerksamkeit in den Reisemedien, und das nicht immer positiv. Glauben Sie aber nicht alles, was Sie lesen; eine professionell organisierte Safari in der Mara ist nahezu unübertroffen. Meiden Sie die Billigangebote, die Ihnen möglicherweise unterbreitet werden, da Sie dort in einem Minibus eingepfercht sind und stundenlang im Auto sitzen. Reisen Sie stattdessen in der Nebensaison im Juni, Februar und März und erkunden Sie die umliegenden privaten Schutzgebiete – sie bieten die gleiche beeindruckende Wilddichte wie die Mara, aber ohne die üblichen Touristenmassen, und viele Camps bieten geführte Wanderungen an, die immer wieder ein unvergessliches Erlebnis sind!
Machen Sie das Beste aus Nairobi
Wahrscheinlich werden Sie auf Ihrer Kenia-Safari irgendwann in Nairobi übernachten müssen. Nutzen Sie die Gelegenheit! In letzter Zeit sind einige schicke Hotels im Stadtzentrum entstanden, aber wenn Sie es lieber etwas ruhiger angehen lassen, wählen Sie eines der Camps im Nairobi-Nationalpark – Emakoko oder die Ololo Lodge sind beide fantastisch. Nur 20 Kilometer von der Stadt entfernt, bietet Ihnen eine Übernachtung im Park die Möglichkeit, Ihre Tierbeobachtungen kostengünstig zu maximieren. Und es ist ein wirklich beeindruckendes Erlebnis: Leoparden, Löwen und Nashörner streifen durch die Ebenen vor der ungewöhnlichen Kulisse der hoch aufragenden Wolkenkratzer.
Die große Migration
Von etwa Juli bis September kann man die Tiere der Großen Migration in der Masai Mara beobachten, wenn sie den Mara-Fluss von der Serengeti überqueren. Die Flussüberquerungen sind wahrlich atemberaubend und stehen zu Recht auf der Wunschliste vieler Reisender. Eine Safari zur Beobachtung der Migration in Kenia zu dieser Zeit erfordert jedoch Planung. Einer unserer besten Reisetipps für Kenia: Planen Sie Ihre Reise etwa ein Jahr im Voraus, um die besten Plätze zu ergattern. Falls Sie die Gnus unbedingt sehen möchten, aber derzeit nicht reisen können, wäre eine Safari in der Serengeti Tansanias eine gute Alternative – die Migration findet das ganze Jahr über statt, es ist lediglich eine Frage des Reiseziels und der Reisezeit.
Zurück zur Natur
Wer auf Safari gehen möchte, sucht wahrscheinlich nach einer Auszeit vom Alltag. Tierbeobachtungen stehen ganz oben auf der Liste, ebenso wie Zeit in der Natur – nicht in künstlicher, sondern in echter, unberührter und wunderschöner Natur, am besten ganz für sich allein. Warum also in Camps und Lodges übernachten? Traditionelles Camping erlebt ein Comeback und ist die ideale Art, die Wildnis so zu erleben, wie sie sein sollte: mit Pop-up-Zelten, selbstgekochtem Essen am Lagerfeuer und fantastischen Pirschfahrten (und natürlich heißen Duschen!). Für unvergessliche Safari-Erlebnisse empfehlen wir das Gamewatchers Ol Kinyei Adventure Camp und das Ol Malo Nomad.
Wann soll ich fahren?
Von Juli bis Oktober herrscht in Kenia Trockenzeit, und in dieser Zeit zieht die Große Tierwanderung in die Ebenen der Masai Mara. Die Anziehungskraft der Migration, die hervorragenden Möglichkeiten zur Tierbeobachtung in anderen Nationalparks und der viele Sonnenschein machen diese Reisezeit sehr beliebt, allerdings haben viele Reisende dieselbe Idee. Wer sich nach etwas Wintersonne am Strand sehnt, findet von Januar bis März eine ausgezeichnete Reisezeit. Freuen Sie sich auf milde Temperaturen und hervorragende Sicht unter Wasser, ideal zum Tauchen und Schnorcheln.
Für alle, die sparen möchten oder spontan verreisen, sind Februar, März und Juni ideale Reisezeiten. In der Steppe gibt es viele Tierbabys, man entgeht den heftigen Gewittern (und damit auch der Gefahr, im Schlamm stecken zu bleiben), und es lassen sich tolle Angebote ergattern.