Die Nationalparks am Turkana-See umfassen den Sibiloi-Nationalpark, den Südinsel- und den Zentralinsel-Nationalpark und erstrecken sich über ein Gebiet innerhalb des Turkana-Seebeckens mit einer Gesamtfläche von 7 Millionen Hektar. Diese Nationalparks wurden gemeinsam zum UNESCO-Welterbe erklärt.
Der See ist von einer kargen, fast außerirdisch anmutenden, leblosen Landschaft umgeben. Zahlreiche Vulkanausbrüche mit versteinerten Wäldern prägen das Bild. Die Inselparks dienen Nilkrokodilen, Flusspferden und verschiedenen Schlangenarten als Brutstätten.
Man geht davon aus, dass der See einst deutlich größer war und eine artenreichere Flora und Fauna beherbergte. Dennoch gibt es heute rund 400 Vogelarten und etwa 200 bis 300 kg schwere Nilbarsche, was ihn zu einem fantastischen Ort zum Angeln und zur Vogelbeobachtung macht.