Ruaha Nationalpark
Der Ruaha-Nationalpark wurde vor Kurzem erweitert und ist nach der Serengeti der größte Nationalpark Tansanias. Er ist ein abgelegenes Refugium spektakulärer Wildnis, unberührter Tierwelt und atemberaubender Landschaften. Der P...
Der Ruaha-Nationalpark wurde vor Kurzem erweitert und ist nach der Serengeti der größte Nationalpark Tansanias. Er ist ein abgelegenes Refugium spektakulärer Wildnis, unberührter Tierwelt und atemberaubender Landschaften. Der Park liegt 130 Kilometer westlich der Stadt Iringa. Seinen Namen verdankt er dem Großen Ruaha-Fluss, der ihn durchfließt und dabei beeindruckende Schluchten und Landschaften formt. Flusspferde, Krokodile, Schildkröten und Fische sind im Fluss beheimatet.
Der Park ist auch für seine Rappen- und Pferdeantilopen sowie seine artenreiche Vogelwelt bekannt. An strategischen Orten, an denen sich Wildtiere versammeln, wurden Fotoverstecke errichtet. Mit Herden von über 10.000 Elefanten, riesigen Büffel- und Gazellenbeständen sowie über 400 Vogelarten erstreckt sich die grenzenlose Wildnis von Ruaha – zusammen mit den angrenzenden Wildreservaten Rungwa und Kisigo – über 40.000 Quadratkilometer. Elefanten leben hier in einer der höchsten Elefantendichten des Landes und ziehen in von Matriarchinnen angeführten Herden durch uralte Weidegebiete und zu saisonalen Wasserstellen.
Der Great Ruaha River ist das Herzstück des Parks und schlängelt sich durch seine Grenzen. An seinen Ufern bietet sich ein spektakuläres Naturschauspiel, egal ob zu Land oder zu Wasser. Flusspferde gähnen in der Mittagssonne, und Krokodile liegen träge am Ufer. Fischadler stürzen sich ins Wasser und kreisen entlang der Flussufer, und nachts hallt das fröhliche Quaken der Frösche im Schilf über die Hügel und Ebenen.
Bootssafaris erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und bieten eine attraktive Alternative zur Erkundung der Region mit dem Auto. Der größte Teil des Nationalparks liegt auf einem 900 Meter hohen Plateau, dessen sanfte Hügel, Täler und Ebenen eine einzigartige und wunderschöne Landschaft für Tierbeobachtungen bieten. Entlang der südwestlichen Parkgrenze erheben sich kleine Berge, deren bewaldete Hänge in der Ferne sichtbar sind. Während der Regenzeit füllen sich die ausgetrockneten Flussbetten mit den zweimal jährlich auftretenden Regenfällen, und innerhalb weniger Tage hüllt ein dünner grüner Schleier die Landschaft in ein grünes Meer. Aufgrund seiner abgelegenen Lage ist der Ruaha-Nationalpark weitgehend unerforscht.
Deshalb fühlt sich eine Safari im Nationalpark oft wie ein exklusives Abenteuer an und ist ein einzigartiges Erlebnis. Für abenteuerlustige Wildnisliebhaber und begeisterte Safari-Reisende ist ein Ausflug in den Ruaha-Nationalpark ein unvergleichliches Erlebnis und ein wahres Stück Afrika. Die beste Zeit für Tierbeobachtungen ist von Juli bis November, da sich die Tiere dann an den Wasserstellen versammeln. Der Park kann ganzjährig besucht werden, allerdings sind im März und April einige Straßen gesperrt.
Beste Reisezeit
In Tansania gibt es zwei ausgeprägte Regenzeiten: April bis Mai (die „lange Regenzeit“) und November bis Dezember (die „kurze Regenzeit“). Während der Hauptregenzeit (der langen Regenzeit) kommt es nachmittags häufig zu tropischen Regengüssen, und viele Safari-Camps schließen. In der kurzen Regenzeit gibt es zwar gelegentlich kurze Schauer, aber die Safari-Camps bleiben geöffnet, und die Tierbeobachtung ist gut.
Aktivitäten
Wildtiersafari, Gnuwanderung erleben, Entspannung an der ostafrikanischen Küste, Kulturreise auf Sansibar, Kilimandscharo besteigen, Tauchen und Schnorcheln, Reiten, Fahrradsafari, Quadfahren, Schimpansen-Trekking
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