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Lake Manyara Nationalpark

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Lake Manyara Nationalpark Der Manyara-Nationalpark umfasst nur 318 Quadratkilometer, zwei Drittel davon sind Wasser, ein Drittel Land. Auf so kleinem Raum beherbergt er eine bemerkenswerte Artenvielfalt. Elefanten und Paviane d...

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About Lake Manyara Nationalpark

Lake Manyara Nationalpark

Der Manyara-Nationalpark umfasst nur 318 Quadratkilometer, zwei Drittel davon sind Wasser, ein Drittel Land. Auf so kleinem Raum beherbergt er eine bemerkenswerte Artenvielfalt. Elefanten und Paviane durchstreifen den tropischen Regenwald und lichte Wälder, Büffel und Löwen das Buschland und die offenen Ebenen, und bis zu 200 Flusspferde versammeln sich in den Süßwasserbereichen, wo der Simba-Fluss in den See mündet. Manyara ist besonders für seine zahlreichen Vogelarten bekannt. Der größte Teil des Parks bildet ein schmaler Streifen zwischen der Gregory-Grabenwand im Westen und dem Manyara-See, einem Alkali- oder Sodasee, im Osten. Er ist berühmt für seine Flamingopopulation. Der Manyara-See ist ein flacher Süßwassersee in Tansania.

Der von Ernest Hemingway als „schönster See Afrikas“ bezeichnete See beherbergt eine vielfältige Landschaft und Tierwelt. Der Name „Manyara“ stammt vom Maasai-Wort „emanyara“ und bezeichnet eine Wolfsmilchgewächsart (Euphorbia tirucalli), die als Hecke um die Gehöfte der Familien wächst. Von den 329 km² des Manyara-See-Nationalparks bedecken die alkalischen Gewässer des Sees etwa 231 km². Obwohl der See vor allem für seine Paviane bekannt ist, leben in seiner Umgebung auch Pflanzenfresser wie Flusspferde, Impalas, Elefanten, Gnus, Büffel, Warzenschweine und Giraffen.

Riesige Feigenbäume und Mahagonibäume im Grundwasserwald direkt am Parkeingang beziehen ihr Wasser aus unterirdischen Quellen, die ständig von den Kraterhochlagen oberhalb des Manyara-Beckens gespeist werden. Vom Wald bis zum Ufer des Manyara-Sees erstrecken sich die Überschwemmungsgebiete. Im Süden sind die Akazienwälder zu sehen. Leoparden sind zwar zahlreich vertreten, aber schwer zu entdecken, genau wie die anderen scheuen Raubtiere dieses Parks – die Löwen.

Der Manyara-See bietet Ornithologen die Möglichkeit, über 300 Zugvogelarten zu beobachten, darunter Flamingos, Seeadler und Graukopf-Eisvögel. Der Nationalpark Lake Manyara, dessen Eingangstor gleichzeitig als Ausgang dient, bildet eine Rundstrecke, die mit dem Jeep in wenigen Stunden zurückgelegt werden kann. Bei langsamer Fahrt lässt sich die Tour etwas verlängern, um die vielfältige Flora und Fauna in Ruhe zu genießen. Die Abbruchkante des Rift Valley bildet ein markantes Wahrzeichen und eine spektakuläre Kulisse für den Manyara-See.

Beste Reisezeit

In Tansania gibt es zwei ausgeprägte Regenzeiten: April bis Mai (die „lange Regenzeit“) und November bis Dezember (die „kurze Regenzeit“). Während der Hauptregenzeit (der langen Regenzeit) kommt es nachmittags häufig zu tropischen Regengüssen, und viele Safari-Camps schließen. In der kurzen Regenzeit gibt es zwar gelegentlich kurze Schauer, aber die Safari-Camps bleiben geöffnet, und die Tierbeobachtung ist gut.